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MICHAELA ZIMMER | INTERMOTION | 30.08.19 - 31.10.19

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MICHAELA ZIMMER

Die GALERIE ALBER zeigt Werke der Künstlerin Michaela Zimmer in der Einzelausstellung INTERMOTION.

Im Fokus der Ausstellung stehen neue Arbeiten der Künstlerin, die im Kontext ihres langjährigen künstlerischen Rechercheprojekts, das sich von früher performancebasierter Fotografie bis zu einem erweiterten Malereibegriff spannt, entstanden sind.

Michaela Zimmers Werke reflektieren das subjektive Verhältnis zum Raum, in dem wir uns bewegen und dem Bild, das sich uns aus ihm erschließt. Seit einem Jahr arbeitet sie kontemplativ an einem Arbeitszyklus und untersucht hierbei auch ihren eigenen Körper und dessen Bewegungserinnerung: Reize und Reaktionen der Muskeln, Sehnen und Gelenke werden unmittelbar nach dem täglich absolvierten Lauftraining in Form einer skizzenhaften Analyse auf verschiedenen Materialien aufgezeichnet. Zimmers Ziel ist dabei die malerische Aufzeichnung des Zusammenspiels von motorischer Handlung und Reflexion als Annäherung an ästhetische Fragestellungen in einer von post-identitärer Populärkultur geprägten Bildproduktion.

ERÖFFNUNG: 30.08.2019 ab 19:00 Uhr
AUSSTELLUNGSDAUER: 30.08 bis 31.10. 2019

 
 

aktuelle ausstellung


#1026 | CHRISTIAN AUGUST | JORINDE FISCHER | 10.05.19 - 01.08.19

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Flexible Stuff, 2017, Lycra, Isolierschlauch, Bleiband, Holz, 320 x 410 x 370 cm.jpg

CHRISTIAN AUGUST | JORINDE FISCHER

Eine konzeptuell ausgerichtete Künstlerin und ein Maler, der ursprünglich der Graffiti-Szene der 90er entstammt, treffen aufeinander. Beiden ist der bewusste Einsatz von Farbe gemein - der Umgang damit unterscheidet sich jedoch grundlegend. Fischer erschafft monumentale Werke, die potenziert durch die Farbwahl der elastischen Stoffe den Raum ungehindert übernehmen. August lässt durch die starken flächigen Abgrenzungen auf seinen Leinwänden eine unbegrenzte Raumtiefe innerhalb des zweidimensionalen Bildes entstehen. Beide Positionen werden bewusst zusammengeführt, um die Wahrnehmung der jeweiligen Arbeiten sowie der Galerieräume zu erweitern.

Überzeugen Sie sich selbst vor Ort auf der Vernissage am 10.05. ab 19:00 Uhr oder im Ausstellungszeitraum vom 10.05. bis 05.07.2019.

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Vergangene AusstellungEN


Bpj/ schwerkraft als problem der Malerei | 15.03.19 - 03.05.19

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In der derzeitigen Ausstellung SCHWERKRAFT ALS PROBLEM DER MALEREI präsentiert der bereits lange in der rheinischen Kunstszene vertretene Künstler BÉLA PABLO JANSSEN seine Werke das erste Mal in Kooperation mit einer Kölner Galerie.

Der Künstler bewegte sich mit seinen Werken in diversen Off Spaces, Galerien in Brüssel und Paris sowie zuletzt in der Kölner artothek und Düsseldorfer Kunsthalle. Während seiner Reisen entstehen konstant Wiederkehrungsmomente, die sich nicht nur physisch äußern, sondern ebenfalls in seinen Bildkonzepten stetig reflektiert werden. Das Konzept der Ausstellung basiert auf der sich daraus ergebenden Lebens-, Arbeits- und Denkwelt des Künstlers.

Zur Ausstellung erschien der Text: KRISTALL Für BPJ, 2019

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#7037 | LINUS CLOSTERMANN | LAURA SACHS | 12.01.19 - 09.03.19

 
 
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LINUS CLOSTERMANN | LAURA SACHS

Die zweite Ausstellung in den Räumen der GALERIE ALBER zeigt die beiden frischen Positionen Laura Sachs und Linus Clostermann. Im Kontrast zu der aktuellen Schau, welche sich farbenfroh und polarisierend darbietet, erfahren wir diese Ausstellung als eher monochrom und symbiotisch. Die beiden Künstler*innen lassen in ihren Werken die Grenzen zwischen der klassischen Malerei und Bildhauerei individuell verschwimmen. Sachs nutzt dafür die Leinwand als Grundlage und befreit jene durch bildhauerische Eingriffe aus ihrer Zweidimensionalität. Clostermann hingegen widmet sich gezielt der Bildhauerei, mit der er organische Formen schafft, die durch klare Umrisse im Raum oder in den Skulpturen selbst in einen konkreten Kontext gesetzt werden. Beide schaffen auf ihre Weise konsequente Momente meditativer Entleerung von negativer Irritation, ohne die Spannung innerhalb des jeweiligen Werkes zu lösen.

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OUVERTURE | KATHARINA MADERTHANER | FELIX BÜCHEL | 10.11.18 - 05.01.19

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katharina maderthaner | felix Büchel

Den Auftakt vollziehen Katharina Maderthaner und Felix Büchel, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Wir sehen eine Künstlerin, die hinter den gefälligen Ansichten ihrer Objekte ironische Widersprüche anmuten lässt und einen Künstler, der in seinen Malereien eine scheinbar nicht enden wollende Tiefe an Vielschichtigkeit präsentiert. Schaut man etwas genauer hin, erkennt man jedoch genau darin die Verbindung: während wir in den einen Werken kognitiven Verwirrungen standhalten wollen, bemühen wir uns bei den anderen Werken sinnlicher Machtlosigkeit zu widerstehen.

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